Haftpflichtschaden

Benötigt der Sachverständige bei der Erstellung eines Haftpflichtgutachtens die
Hilfe der Werkstatt, werden die dabei entstehenden Kosten in der
Sachverständigenrechnung als Fremdleistung berücksichtigt. Auch die
Zurverfügungstellung der Hebebühne darf berechnet werden, wie kürzlich das
Amtsgericht Koblenz bestätigt hat.
Benötigt der Sachverständige bei der Unfallschadenbesichtigung im Reparaturbetrieb
die Mitwirkung der Werkstatt, zum Beispiel wegen einer Teildemontage, werden die
anfallenden Kosten von der Reparaturwerkstatt dem Sachverständigen gegenüber
abgerechnet und dieser berechnet die Fremdleistung dem Geschädigten weiter.
Letzten Endes trägt also der eintrittspflichtige Haftpflichtversicherer solche Kosten. Das
Amtsgericht Koblenz hat am 10.7.2018 (Az. 144 C 14/18) einen Fall entschieden, in
dem die Werkstatt keine konkreten Montagearbeiten durchgeführt hat, sondern
lediglich dem Sachverständigen die Hebebühne, also den eingerichteten Arbeitsplatz,
gegen Entgelt zur Verfügung gestellt hat.
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